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Ein gesunder Darm riecht nicht schlecht!
Eine gesunde Darmflora hilft uns bei der Verdauung. Eine gesunde Darmflora ist Voraussetzung für eine optimale Nährstoffaufnahme.
Probiotika sollten zur Vorbeugung von Verdauungsproblemen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Mangelerscheinungen eingesetzt werden. Sie verbessern außerdem die Aufnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten.
Eine gesunde Darmflora ist Voraussetzung für eine gute Verdauung und Nährstoffaufnahme. Nährstoffmangel, beispielsweise an Vitaminen und Mineralstoffen, kann viele Ursachen haben. Zum einen ist die westliche Ernährung arm an wichtigen Nährstoffen, zum anderen ist eine schlechte Verdauung in der westlichen Welt weit verbreitet.
Die meisten Nahrungsmittel müssen in kleinere Bestandteile zerlegt werden, bevor sie vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Die Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten kann wirkungslos bleiben, wenn der Darm nicht gesund ist.
Eine gesunde Darmflora, die von Milchsäurebakterien dominiert wird, verbessert die Verdauung. Die Bakterien schaffen ein Milieu, das die körpereigenen Enzyme anregt und eine Reihe von Enzymen produziert, die die Verdauung unterstützen.
Die Nährstoffaufnahme hängt von der Gesundheit der Darmschleimhaut ab. Verdauungsenzyme sind an die Oberflächenzellen des Darms gebunden. Bei einer Schädigung der Darmschleimhaut kann es zu Enzymmangel und in der Folge zu Verdauungsproblemen kommen.
Eine Schädigung der Darmschleimhaut beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme ebenfalls. Anstatt Nährstoffe kontrolliert aufzunehmen, können unerwünschte Substanzen in den Körper gelangen, während die Nährstoffverwertung nachlässt.
Probiotika schaffen ein gesundes Milieu im Darm, regen die körpereigenen Enzyme an, bilden selbst eine Reihe von Enzymen, wie zum Beispiel Laktase, und besitzen die Fähigkeit, eine geschädigte Darmschleimhaut zu heilen.
Der Dickdarm fungiert als riesige Verdauungsfabrik, in der Substanzen aufgespalten werden, die der Körper mit seinen eigenen Enzymen nicht verdauen kann. Dadurch können wir die Nährstoffe der Nahrung optimal verwerten.
Die Passage durch den Dickdarm dauert etwa 24 Stunden (außer bei Verstopfung). Die Passage durch den Dünndarm dauert nur 2–3 Stunden. Die in Rohkost, Vollkornprodukten, Samen und Körnern usw. enthaltenen Ballaststoffe gelangen in den Dickdarm, wo sie als Nahrung für nützliche Darmbakterien dienen. Dort regen sie Gärungsprozesse an, die zur Bildung organischer Säuren wie Milchsäure führen.
Diese Säuren regen die Darmtätigkeit an, verbessern die Nährstoffaufnahme, wirken dem übermäßigen Wachstum schädlicher Bakterien entgegen und fördern das Wachstum der Darmschleimhautzellen. Bei der Fermentation entstehen außerdem Fettsäuren, die für die Gesundheit der Darmschleimhaut wichtig sind.
Der Gärungsprozess verursacht keine unangenehmen Gerüche. Der Stuhl eines gesunden Darms riecht nicht schlecht! Ein gesunder Darm entleert sich ein- bis dreimal täglich!
Das Gegenteil von Gärung ist die Zersetzung oder Fäulnis aufgrund übermäßiger Aufnahme von Proteinen.
Es entstehen stickstoffhaltige Abfallprodukte wie Ammoniak, Indol, Phenol und Schwefelwasserstoff. Dies führt zu Verstopfung oder Durchfall, übelriechendem Stuhl, vermehrter Speicherung von Abbauprodukten im Körper sowie zur Bildung toxischer und krebserregender Substanzen im Darm.
Probiotika wirken dem Auftreten toxischer und krebserregender Substanzen im Darm entgegen, die bei Zersetzungsprozessen entstehen.
Was man niemals vergessen darf, sind die Enzyme. Alle Körperprozesse hängen von Enzymen ab, und es ist sehr wichtig, dass unsere Nahrung Enzyme enthält. Enzyme sind in rohen, ungekochten Lebensmitteln enthalten.
Bei Temperaturen über 40°C werden Enzyme zerstört.
Besonders enzymreiche Lebensmittel sind beispielsweise Gemüse wie Sauerkraut. Industriell hergestellte, verarbeitete Lebensmittel sind hinsichtlich Nährstoffgehalt und Enzymreichtum nicht mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln vergleichbar. So besteht beispielsweise ein großer Unterschied zwischen pasteurisierter und frischer Milch, die reich an Enzymen und leichter verdaulich ist. Viele Menschen vertragen Milch heutzutage schlecht, und Milch verursacht zahlreiche gesundheitliche Probleme, während frische Milch und Joghurt früher als Heilmittel eingesetzt wurden.






